Hier leben ist wie Urlaub machen...
Eifelgemeinde mit Herz
Die Eis- bzw. Mühlensteinhöhlen sind unterirdische Schweißschlackensteinbrüche in denen noch bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mühlensteine für Lohe-, Papier- und seltener Getreidemühlen gewonnen wurden. Die Brüche sind vermutlich schon viele hunderte Jahre bekannt. Es handelt sich dabei um 5 Höhlen, die zum Teil mit einander verbunden sind.
Dort herrscht während des ganzen Jahres eine Temperatur um den Gefrierpunkt: -1 bis +6 Grad. Ihren Namen verdanken diese tief in den Berg hineinreichenden Höhlen dem Phänomen, dass sich dort nach einem strengen Winter die Eiszapfen, welche sich an den Decken und Böden gebildet haben, bis in den Sommer hinein halten.
Wenn Sie die Höhlen und noch vorhandene Mühlensteine an Decken und Wänden betrachten wollen, ist es ratsam eine schützende Kopfbedeckung - am besten einen Helm - und auf jeden Fall eine Taschenlampe mitzunehmen. Im Winterhalbjahr sind einige der Höhlen verschlossen, weil sie für die Fledermäuse ein Winterquartier darstellen.